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    Nachricht vom 09.02.11 | Haus - Garten - Freizeit

    Von elektronischen Zigaretten bis mitdenkenden Sofas

    Die große Verbraucherschau HAUS-GARTEN-FREIZEIT wartet vom 12. bis zum 20. Februar 2011 auf dem Leipziger Messegelände mit Angeboten von über 860 Ausstellern auf. Besonders interessant sind Neuheiten, die so in Leipzig zum ersten Mal gezeigt werden: eine elektronische Zigarette, ein Wachstumsbeschleuniger für Pflanzen, Kaminöfen in Möbel-Optik, besondere Kräuteröle und mitdenkende Sofas.

    Wer den aktuellen Kinofilm „The Tourist“ mit Angelina Jolie und Johnny Depp gesehen hat, kennt sie schon: die elektronische Zigarette. In dem Streifen wird das Produkt erklärt, und Depp zieht auch daran. Während sich die elektronische Zigarette in den USA, Italien und Spanien bereits durchgesetzt hat, ist sie in Deutschland noch relativ unbekannt. Das wird sich jetzt ändern, ist Giovanni Rossi von der Firma RML srl. mit Sitz in Neapel überzeugt. In Leipzig will er die SMOXY – so der Markenname seiner speziellen e-Zigarette – einem breiten Publikum präsentieren. Noch ist das Produkt erklärungsbedürftig: Rein äußerlich einer echten Zigarette ähnlich, enthält das weiße Stück statt Tabak einen Lithium-Ionen-Akku, während sich die „Rauch“-Entwicklung komplett im „gefühlsechten“, mit herkömmlicher Zellulose ummantelten Filterstück abspielt. Wenn der Raucher zieht, wird die e-Zigarette aktiviert. Ein Zerstäuber im Filter erhitzt sich, und eine nach Kaffee, Vanille oder Menthol schmeckende Flüssigkeit wird verdampft und eingeatmet. Die Flüssigkeit hält etwa 150 Züge lang, was ungefähr 15 Zigaretten entspricht, und kann über mehrere Tage hinweg allmählich verbraucht werden. Danach wird ein neuer Filter aufgeschraubt, während des Akku-Stück immer wieder verwendet werden kann.

    Für wen ist SMOXY nun aber eigentlich geeignet? Finden hier Raucher, die sich ihr Laster abgewöhnen wollen, endlich die perfekte Lösung? An der Stelle winkt Rossi ab: „SMOXY ist ein Lifestyle-Produkt. Wir verkaufen es nicht zur Entwöhnung vom Rauchen, denn dazu gehört immer der entsprechende Wille.“ Allerdings: Helfen könne die e-Zigarette schon, denn der Raucher sei beschäftigt und hätte das typische Gefühl eines Glimmstängels im Mund. „Die aromatisierten Filter schmecken sehr angenehm – einer Shisha ähnlich – und der Nutzer hat Spaß ohne die schädlichen Inhaltsstoffe einer traditionellen Zigarette. Die verdampfte Flüssigkeit ist gesundheitlich unbedenklich. Zudem ist das Vergnügen preiswert: Ein Filterteil kostet 2,50 Euro. Weil kein Tabak verbrannt wird und auch kein Nikotin enthalten ist, kann man sie eigentlich überall rauchen, auch in Restaurants oder im Büro. „Aber fragen sollte man vorher doch sicherheitshalber“, empfiehlt Giovanni Rossi.

    Halle 3 Stand C 10.

    Oder man macht es sich mit der elektronischen Zigarette zu Hause auf dem neuen Stressless-Sofa mit ErgoAdapt-System gemütlich. Die Neuentwicklung im Bequemmöbel-Programm verfügt über eine ausgeklügelte Mechanik im Kern des Sofas, die jede Sitz- und Liegeposition effektiv unterstützt. Das Möbelstück erkennt von selbst, wozu es gerade verwendet wird, und stellt sich dementsprechend ein: Wird das Sofa zum Sitzen genutzt, kippt die Sitzfläche automatisch und stufenlos nach unten. Das sorgt für höchste Bequemlichkeit und Halt auf jedem Platz. Legt man sich dagegen auf die Couch, bleibt die Liegefläche vollkommen eben – ohne zu kippen oder zu wackeln. Das reicht nicht nur für ein kurzes Mittagsschläfchen, auch Gäste können auf so einem Sofa entspannt die Nacht verbringen.

    Das neue Stressless-Sofa des norwegischen Möbelherstellers Ekornes gibt es als Zwei-, Drei- oder Mehrsitzer, mit oder ohne Chaiselongue oder mit einer Liege als funktionellem Einzelstück. Erhältlich in unterschiedlich farbigen Leder- oder Stoffbezügen und Holzfarben, ist das Sofa beliebig kombinier- und erweiterbar. Erstmals kann auch gemixt werden, zum Beispiel Stoffkissen mit Ledersofa. Die zehnjährige Garantie auf Gestell und Funktion sorgt dafür, dass man sich nach dem Kauf der im oberen Preissegment angesiedelten Möbel wirklich entspannt zurücklehnen kann. Probesitzen und -liegen können Besucher auf der HAUS-GARTEN-FREIZEIT am Stand des Möbelhauses Günz aus Naunhof, das die Neuheit als Aussteller präsentiert. Susanne Günz vom gleichnamigen Möbelhaus geht mit einem Augenzwinkern schon mal auf Nummer sicher: „Die Stressless-Sofas und -Sessel bieten Wohlgefühl pur. Dass der Kunde darauf möglicherweise keinen Fernsehfilm mehr zu Ende schauen kann, weil er schon vorher völlig entspannt eingeschlafen ist, ist allerdings kein Reklamationsgrund!“ Halle 3 Stand I35/K36

    Diese Gefahr besteht umso mehr, wenn passend zum neuen Sofa auch noch ein Kaminofen installiert wird. Der Klassiker sorgt für Gemütlichkeit pur und wird mit den neuen, hellbraunen bis gelben Sandsteinverkleidungen – die die bisherigen tristen grauen Specksteinverkleidungen ablösen – jetzt zum wohnzimmertauglichen „Möbelstück“, das in immer mehr Häusern und Wohnungen Einzug hält. „Dass Kaminöfen aktuell so im Trend liegen, hängt vor allem damit zusammen, dass viele Menschen Heizkosten sparen wollen“, weiß Britta Skibbe von der PAH Bau Schornsteintechnik Paul Ahrens GmbH in Landsberg. In der Übergangszeit im Frühjahr und im Herbst müsse nicht die komplette Heizung angestellt werden, denn der Kaminofen reiche aus, um schnell im ganzen Haus eine Wohlfühltemperatur und -atmosphäre zu erreichen. Auch für Mietwohnungen sind Kaminöfen geeignet. Voraussetzungen sind laut Skibbe lediglich ein funktionierender Schornstein, ein feuerfester Untergrund und genügend Abstand zur Wand. Ein Kaminofen sei von der Größe her mit einem 120-Liter-Kühlschrank zu vergleichen, erklärt die Fachfrau: „Es gibt sie von 38 Zentimetern bis zu einem Meter Breite, die Preise beginnen bei 1.800 Euro.“ Skibbe empfiehlt, einen Fachhändler aufzusuchen: „Der bürgt für die sachgerechte Montage und übernimmt zudem die komplette Abstimmung mit dem Schornsteinfeger, der gleich zu Beginn, noch vor der möglichen Anschaffung, einbezogen werden sollte.“ Alle Kaminöfen, die die PAH Bau Schornsteintechnik Paul Ahrens GmbH auf der HAUS-GARTEN-FREIZEIT ausstellt, erfüllen laut Skibbe bereits die Grenzwerte der neuen Feinstaubverordnung und brauchen damit keinen zusätzlichen Filter. Die Kaminöfen würden meist mit Holz beheizt, möglich sei aber auch der Einsatz von Braunkohle-Briketts. Halle 2 Stand I09

    Viele Besucher der HAUS-GARTEN-FREIZEIT sehnen sich aber längst danach, dass der Ofen aus bleibt und sie im Frühling endlich wieder im Garten werkeln können. Damit die Pflanzen besser gedeihen und reicher blühen, gibt es jetzt ein besonderes Pflanzenstärkungsmittel, entwickelt von der TERRABIOSCIENCE UG in Bernburg. „Das Granulat enthält schlafende Mikroorganismen, die sich im Boden zu einem Pilzgeflecht, genannt Mykorrhiza, entwickeln. Dieses Geflecht geht mit den Wurzeln der behandelten Pflanzen eine Symbiose ein, vergrößert deren Reichweite und Leistungsfähigkeit und sorgt so dafür, dass Pflanzen besser gedeihen, mehr Knospen entwickeln, reicher blühen und auch einmal eine längere Trockenheitsperiode oder den Befall von Schädlingen unbeschadet überstehen“, erklärt David Bansleben von TERRABIOSCIENCE, einer Ausgliederung der Hochschule Anhalt. Zum Leistungsspektrum des Unternehmens gehören die wissenschaftlich fundierte Entwicklung und Vermarktung innovativer, nachhaltig orientierter und hochwertiger Agrarprodukte und Lebensmittel. „Wir bieten unsere biologischen Pflanzenstärkungsprodukte sonst nur im Profibereich an, haben aber jetzt eine neue Produktlinie für Endverbraucher entwickelt, zu der auch das Mykorrhiza-Granulat gehört. So können auch Hobbygärtner, die die HAUS-GARTEN-FREIZEIT besuchen, davon profitieren“, so Bansleben. Das innovative Granulat könne nicht nur bei Blumen, Gemüse und Kräutern gute Dienste leisten, sondern auch bei der Rasenanzucht und -pflege, bei Obstbäumen sowie bei Balkon- und Terrassenpflanzen. Behandelte Pflanzen gedeihen auch auf weniger optimalen Standorten gut, unter anderem deshalb, weil sie durch das größere Wurzelvolumen besser mit Nährstoffen und Wasser versorgt werden. Bansleben: „Und dabei kann sogar noch die Gabe von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln reduziert werden.“ Halle1 Stand K11

    Sind die Kräuter dann so richtig gut gediehen, sind sie die perfekte Grundlage für die Herstellung von Essenzia-Kräuterölen. Sie werden ebenfalls von TERRABIOSCIENCE UG auf der HAUS-GARTEN-FREIZEIT präsentiert. „Das Besondere und Neue daran ist, dass diese exklusiven Öle durch die gleichzeitige Kaltpressung von hochwertigen Sonnenblumensamen und aromatischen Kräutern und Gewürzen gewonnen werden“, erklärt David Bansleben. Diese innovative Technologie gewährleiste eine höhere Ausbeute der Inhaltsstoffe, als das beim bloßen Einlegen von Kräutern möglich wäre. Die fertigen Öle enthielten neben den ernährungsphysiologisch wertvollen ungesättigten Fettsäuren der Sonnenblumensamen auch Anteile der Aroma gebenden und gesundheitsfördernden sekundären Pflanzenstoffe. Das mache die „flüssigen Kräuter“ zum Muss für die Anwendung in der gesundheitsbewussten Küche, zumal auch die kleinen Fläschchen aus Violettglas ein Hingucker seien.

    Zum Standardsortiment der Essenzia-Kräuteröle gehören aktuell Basilikum-, Rosmarin-, Estragon-, Oregano-, Thymian- und Knoblauchöl. Perspektivisch können aber auch getrocknete Kräuter wie Dill, Majoran und Salbei, Harze wie Weihrauch oder Wurzeln wie Ingwer zur Aromatisierung der Öle genutzt werden. Halle 1 Stand K11


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