Entspannt durch den Sommer: So behalten Sie auch an heißen Tagen einen kühlen Kopf



08/10/2010: Temperaturen von über 30 Grad schon am Vormittag, kaum Abkühlung am Abend – der Sommer 2010 hat vor allem im Juli alles gegeben. Toll für alle Urlauber am Badesee –weniger schön für alle, die den Alltag zu Hause meistern müssen. Wenn sich an heißen Sommertagen die Wärme in Haus und Wohnung breit macht, erhitzt der Sommer sprichwörtlich auch unsere Gemüter und belastet die Gesundheit. Mit unseren fünf Tipps bewahren Sie auch im Sommer einen kühlen Kopf.

Tipp 1: Vorbeugen ist besser als schwitzen

Grundsätzlich gilt: Lassen Sie die Wohnung erst gar nicht aufheizen, denn ist die Wärme einmal drin, geht sie so schnell nicht wieder raus. An heißen Sommertagen bleiben ungeschützte Fenster und Türen deshalb am besten geschlossen. In den kühlen Morgen- und Abendstunden dürfen Sie dafür so richtig Durchzug machen. Im Schlafzimmer sollten Sie eine leichte, atmungsaktive Sommerdecke beziehen. Manchmal genügt sogar auch nur ein Leinentuch als Bettdecke.

Tipp 2: Die Sonne bleibt draußen!

Dunkelheit ist ebenfalls ein gutes Mittel gegen Sommerhitze. Gut bedient sind Besitzer von Außen-Rollläden oder Jalousien: Werden die tagsüber runtergelassen, reflektieren sie die Sonnenstrahlen noch bevor sie durch die Fenster dringen können und die Wohnung aufheizen. Die Außenflächen sollten dafür hell oder mit Metall beschichtet sein, dann kann die Sonneneinstrahlung um mindestens 75 Prozent reduziert werden.

Natürlich ist die Anschaffung eines solchen fest installierten Rollladens eine erhebliche finanzielle und gut zu planende Investition. „Auf die Schnelle helfen Rollos mit Thermobeschichtung“, empfiehlt Sandra Thill, Expertin für Innendekoration beim HAUS-GARTEN-FREIZEIT-Aussteller OBI, Filiale Leipzig am Hauptbahnhof. Auch spezielle Klebefolien halten UV-Strahlung und Hitze ab. Der Handel bietet sowohl selbsthaftende Adhäsionsfolien, die abnehm- und mehrfach verwendbar sind, sowie klassische Klebefolien in verschiedenen Tönungen. „Solche Folien sorgen gerade auf sonnenintensiven Süd- und Südwestseiten nicht nur für ein angenehmeres Raumklima, sondern verringern auch das Ausbleichen von Möbeln und Teppichen“, fügt Obi-Expertin Thill an.

Tipp 3: Einfach mal nichts tun

Bei extremer Hitze und Rekordtemperaturen dürfen wir Mitteleuropäer ruhig mal einen Blick Richtung Süden wagen: Im südlichen Europa ist die Siesta schon lange ungeschriebenes Gesetz: Zwischen Mittag und dem späten Nachmittag arbeitet hier fast keiner. Wer sich Müßiggang nicht leisten kann, sollte zumindest anstrengende körperliche Aktivitäten so weit wie möglich einschränken. Vor allem Arbeiten mit viel Wasser sind tabu, um die Luftfeuchtigkeit in Haus und Wohnung nicht weiter zu erhöhen. Dazu gehört beispielsweise auch das Aufhängen feuchter oder nasser Wäsche, oder auch das nasse Wischen von Parkett oder Fliesen. Ausnahme macht ein altes Hausmittel: Hängen Sie ein mit kaltem Wasser angefeuchtetes Bettlaken ins Fenster und lassen Sie es trocknen. Die Verdunstung entzieht dem Zimmer zumindest zeitweise etwas Wärme und macht den Aufenthalt kurzfristig angenehmer.

Tipp 4: Elektrogeräte ausschalten!

Wenn die Hitze draußen bleiben soll, ist Wärmeerzeugung in der Wohnung tabu. Elektrogeräte wie Lampen, Fernseher und auch Computer strahlen Wärme ab und heizen die Raumluft zusätzlich auf. Benutzen Sie diese Geräte also nur dann, wenn sie wirklich gebraucht werden. Dafür hat der Ventilator jetzt Hochkonjunktur: Er sorgt zwar nicht für weniger Wärme, bringt aber die Luft in Schwung und kühlt sie so zumindest „gefühlt“ etwas ab.

Tipp 5: Richtig essen

Nicht so viel, dafür öfter und vor allem leicht – das sind die Tipps für Ihre Sommer-Mahlzeiten. Der Renner ist natürlich Eis: Der Sommer 2010 bricht alle bisherigen Rekorde im Eis-Essen. Der Absatz sei noch besser, als im Rekord-Sommer 2003, informierte ein großer Eis-Hersteller im Juli. An einem Tag würde so viel Eis verkauft, wie in einem ganzen Herbst-Monat. Neben Eis ist auch ein Stück saftige Wassermelone ein erfrischender Snack für zwischendurch.
Bei herzhaften Mahlzeiten können Sie ruhig etwas tiefer ins Gewürz-Regal greifen: Scharfe Speisen öffnen die Poren und regen zum Schwitzen an. Das wiederum kühlt den Körper und Sie fühlen sich gleich etwas besser.
Dass ein frischer Salat durchaus eine vollwertige Mahlzeit sein kann, beweist der Aussteller der HAUS-GARTEN-FREIZEIT „GUT ZUM LEBEN – Nahrungsmittel von Feld und Hof GmbH“ aus Marktheidenfeld-Altfeld. Auf seiner Internet-Seite www.gzl.com präsentiert das Bio-Landwirtschaftsunternehmen mit angeschlossenem Öko-Markt eine vielfältige Rezept-Auswahl: vom Tortellini-Salat über den Wurstsalat bis hin zu leckeren Brot-Häppchen.


(Quelle: Leipziger Messe)


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